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Wiedereröffnung der Pfarrkirche St. Bartholomäus Hasborn - Sonntag, 15. Dezember

10.12.19


 
November 2019: Haben fertig … fast.
Das Jahr neigt sich dem Ende zu und unser Großprojekt „Kircheninnensanierung“ auch
.

Wir erinnern uns:
Lange hat es gedauert, bis wir endlich den „Segen aus Trier“ hatten, sprich bis der für die 60 % - Förderung so notwendige A2-Antrag genehmigt wurde. Doch loslegen konnten wir dann leider immer noch nicht, da erst die bischöfliche Baukommission und das Landesdenkmalamt gehört werden mussten und letztendlich das jetzt sichtbare Ergebnis zur Bauausführung freigegeben wurde.
Lange hat es gedauert, bis sich die Türen nach der Kirchenschließung im Juni 2018 zum ersten Gottesdienst in der schön herausgeputzten Pfarrkirche St. Bartholomäus Hasborn-Dautweiler wieder für die Pfarrgemeinde öffnen. Wie schon angekündigt, werden wir den Eröffnungsgottesdienst
am 3. Adventsonntag feierlich begehen. Auch uns wohl bekannte „Prominenz“ aus Trier
hat sich angekündigt.
Lange wurde gearbeitet, diskutiert, beraten, entschieden. Viele Stunden in Sitzungen verbracht, aber auch seitens des PVR viele Stunden tatkräftig in der Kirche mitgearbeitet, insbesondere nachdem die Hauptarbeiten seitens der Handwerker abgeschlossen waren. Kurzer Rückblick was alles angepackt und erneuert wurde:
Altes Altarholzpodest entfernen, Abräumen des gesamten Kirchenschmucks, Kirchenbänke im Altbau
ausräumen, Orgeleinhausung, Raumgerüst erstellen, Putzsanierung, Malerarbeiten an Wand und Decke, Elektroneuinstallation Lampenneuinstallation, neue Beschallungsanlage, Orgelreinigung,
Erneuerung der umlaufenden Sockelblende, Auftrennen und Verkürzung der Kirchenlangbänke
zur Schaffung eines Mittelganges, Neuausrichtung und Neufixierung der Kirchenbänke, Wieder aufhängen des Kirchenschmuckes (Kreuz, Kreuzweg, Heiligenfiguren St. Bartholomäus, Hl. Josef, Hl. Barbara), Entfernung der abgenutzten Sitzpolster und Reinigen der Bänke für die neuen  Sitzauflagen (vielen Dank an die sehr großzügigen Spender) und intensives, schweißtreibendes
Putzen aller Bänke und des stark verschmutzen Bodenbelages - und das sind schon ein paar Quadratmeter.
Das Ganze hat auch einiges an Geld verschlungen. Nach derzeitiger Kostenaufstellung der Architektin sind nach Vorlage der Schlussrechnungen Ausgaben in Höhe von rund 520.000 Euro zu  erwarten (hinzu kommen noch Ausgaben für die noch ausstehende Altargestaltung, wofür eine großzügige Spende der Frauengemeinschaft angekündigt ist und Kosten für die dringend erforderliche Grundüberholung der wertvollen Mühleisenorgel nach 40 Jahren
Wohlklang).
Der Finanzierung liegen zu Grunde rund 150.000 Euro aus Eigenmitteln der Kirchengemeinde (dem sog. „Fabrikvermögen“), rund 150.000 Euro aus Spenden sowie Zuschüssen des Bistums, des Landes, des Bundes und von Saartoto.
Gerne hätten wir auch die Heizung erneuert und den Altarraum neugestaltet. Die Heizung war aufgrund des zur Verfügung stehenden Budgets nicht mehr finanzierbar und für die  Altarraumgestaltung fehlt leider immer noch die Zustimmung des Bistums.
Wir hatten gehofft, für den Eröffnungsgottesdienst wenigstens das bereits in Planung befindliche, steinerne Altarpodest fertigstellen zu können und vorübergehend die alten Altarmöbel als Provisorium wieder aufzustellen. Doch aus Sicht des Bistums sollte das Podest und die Altarausstattung nur als Einheit präsentiert werden. Eine kurzfristige Einigung hierüber war leider nicht mehr möglich. So wird  sich der Altarraum bei der Wiedereröffnung etwas ungewohnt zeigen und bis zur Abschließendes von der Baustelle Aus den Pfarrgemeinden endgültigen Fertigstellung, müssen wir uns noch bis zum Frühjahr 2020 gedulden. Das ist schade und gießt Wasser in den ansonsten köstlichen Wein. Es sollte uns aber die Freude und den Stolz über das Geschaffte nicht nehmen.
Die aktiven kirchlichen Gremien, sprich Pfarrgemeinderat (PGR) und Pfarrverwaltungsrat (PVR) sollten nach den bisherigen Plänen, ab dem 01.01.2020 nicht mehr im Amt sein und wir wären somit auch für die noch ausstehenden Entscheidungen nicht mehr zuständig. Darum hätte sich dann das Verwaltungsteam und der Rat der Pfarrei der Zukunft Tholey kümmern müssen. Aber Rom will ja jetzt erst mal prüfen und das kann dauern. Bis auf weiteres scheinen wir also doch noch zuständig zu sein. Schau´n wir mal.
Ohne die vielen helfenden Hände, ohne die umfangreichen und oft großzügigen Spenden, ohne das Engagement und das Herzblut der Mitglieder beider kirchlichen Gremien, ohne die fleißigen und kompetenten Handwerker (unser Maler und Restaurator hat sogar für die Arbeiten in unserer Kirche einen Bundespreis für das Handwerk in der Denkmalpflege erhalten) und die baufachliche Begleitung der Architektin, ohne Beratung des Denkmalschutzes und Zuschüsse des Bistums, kompetent verwaltet und verausgabt über die Rendantur, wäre dies nicht möglich gewesen.
Es war viel Arbeit, aber es hat sich gelohnt. Dafür zollen wir Ihnen allen Respekt und sagen ein von Herzen kommendes Dankeschön. Der größte Dank und die größte Freude für uns wäre es aber, wenn Sie, liebe Mitchristen aus Nah und Fern, unsere jetzt so schön gestaltete Kirche
nach der langen Schließung wieder mit Leben erfüllen und die Gottesdienstangebote nutzen, so oft es
Ihnen möglich ist - vielleicht auch zwischen den großen Feiertagen
Im Namen des PGR und PVR
Jürgen Holz, Mitglied des PVR


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(unbekannt)