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Feierliche Messe am Freitag, 6. September - 60 Jahre Mariengrotte Dautweiler

03.09.19

Foto: Karl Otto Franz

Ein ganz besonderer Ort ist die Mariengrotte in Dautweiler. Hier kommen unzählige Menschen vorbei, um der Gottesmutter ihre Gebete, Anliegen und Bitten anzuvertrauen. Die durchgehend brennenden Kerzen zeugen von einer regelmäßigen Nutzung der Andachtsstätte von Gläubigen für das persönliche Gebet.

Die Mariengrotte wurde im Jahr 1959 durch den Maurer Peter Brachmann erbaut. Im Zweiten Weltkrieg hatte er gelobt: „Wenn ich wieder glücklich aus dem Krieg heimkehre, will ich zur Ehre der Gottesmutter Maria eine Stätte des Gebets und der Andacht erbauen“  Er errichtete mit Hilfe seiner Ehefrau Monika Brachmann und seiner Familie die heutige Gedenkstätte im Dautweiler Wald. Die kirchliche Weihe erhielt die Andachtsstätte im Rahmen einer feierlichen Heiligen Messe am 13. September 1959. In dem Buch „Die Pfarrei St. Bartholomäus Hasborn Dautweiler“ (Gerd Zöhler) und im Internet (Wikipedia) ist zu lesen: Das Zentrum der Mariengrotte ist ein an einem Hang gelegener unterhöhlter Fels. In der Grotte soll der Überlieferung nach einst eine alte Frau gelebt haben, weshalb dieser Ort den Namen „Wildfrauenhäuschen“ bekam. Das Innere der Höhle wird von einem Kerzenständer und Votivtafeln geschmückt und ist mit einem schützenden Zaun umgeben. Über dieser Höhle wurde eine Betonplatte eingezogen, welche Platz für Blumenschmuck bietet. Diese Empore ist über eine seitliche Treppe zugänglich. Darüber befindet sich eine aus Natursteinen gemauerte Wand mit einer Nische für eine lebensgroße Statue der Muttergottes. Bekrönt wird die Mauer durch ein Edelstahlkreuz, welches um 2010 anstelle des ursprünglichen Kreuzes aus Stein eingefügt wurde.
Rechts neben der Mariengrotte wurde eine steinerne Kanzel errichtet, links vor dem Bauwerk befindet sich ein steinerner Baldachin mit einer knienden Figur der Heiligen Bernadette Soubirous, welche auf den Bezug dieser Andachtsstätte zur Marienerscheinung von Lourdes verweist. Unmittelbar davor fließt der Raupenbach, über welchen eine Brücke hin zur Mariengrotte führt. Die umliegenden Bänke wurden von der Zivilgemeinde Hasborn-Dautweiler gestiftet. Etwas abseits befindet sich darüber hinaus ein Brunnen mit der Jahreszahl 1959.
Am Freitag, dem 6. September feiern wir um 16 Uhr eine Feierliche Messe an der Grotte, um das 60jährige Jubiläum zu begehen. Wir wollen in einem Weihegebet an die Gottesmutter die Menschen aus Hasborn-Dautweiler, die Pfarrei und unsere Pfarreiengemeinschaft unter den besonderen Schutz der Gottesmutter stellen. Diese Festmesse wird von unserem Kirchenchor mitgestaltet.
Kaplan Johannes Kerwer

Quellen für diesen Artikel: Gerd Zöhler: Die Pfarrei St. Bartholomäus Hasborn Dautweiler, Geistkirch Verlag, Saarbrücken 2013 Zeitungsartikel über das 50-jährige Jubiläum der Mariengrotte Dautweiler


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(Francois Rabelais)